Verlassene Gärtnerei

Ganz  versteckt befindet sich diese verlassene Gärtnerei.

Gartenbau Rankers Pflanzenwelt

Nicht nur die gesamte Gärtnerei steht leer auch die Villa, deren Garten in die Gärtnerei übergeht ist verlassen. Seit wann das Gelände verlassen ist, ist nicht bekannt. Jedoch wurde auch hier schon viel randaliert.

Mission to Mars / Atomic Balls

Ihren Namen haben diese Gewächshäuser ihrem merkwürdigen Aussehen zu verdanken.  Die Gewächshäuser gehörten zu einem altem Kloster.  Nach dem Bestehen des Klosters wurde die Anlage durch einen Verein weiterhin am Leben gehalten. Als 2011 die Erhaltungskosten zu hoch wurden, gab dieser das Gelände auf. 

Knopffabrik "Prym Fashion GmbH"

1876 eröffnet Carl Schaeffer in Wuppertal einen Handel mit Stoffen für Damenstiefel, Schuhhaken und Ösen. Vier Jahre später begann er dann mit der Herstellung verschiedener Metallartikel und sichert sich zusammen mit der Fa. Pischon den Vertrieb von neuartigen Druckknöpfen im damaligen Deutschen Reichsgebiet.
1951 feiert Schaeffer sein 75 jähriges Bestehen. Trotz der schweren Luftangriffe hat das Werk den zweiten Weltkrieg, wie durch ein Wunder mit schweren Schäden überstanden. Die einzige Bombe, die das Werk direkt traf, war ein Blindgänger. Zum diesem Jubiläum waren dort schon wieder 550 Mitarbeiter beschäftigt.
1988 erwirbt die Wilhelm Prym GmbH & Co.KG die Schaeffer-Scovill GmbH. Es entsteht die Schaeffer GmbH. Im Zuge der sich international verlagernden Bekleidungsindustrie und der Aufgabe einer kompletten Produktlinie werden Investitionen verringert und Arbeitsplätze abgebaut.
Als Prym 2003 zu einer hohen EU Strafe wegen Preisabsprachen verurteilt wird, rückt eine Schließung des Unternehmens immer näher. Im Jahre 2010 wird die Fertigung aufgegeben und in der 104 Jahre alten Fabrik in Wuppertal gehen für immer die Lichter aus. Nach der Schließung entstand dort ein weiterer verlassener Ort in NRW. 

Rasspe Fabrik

Fabrik  zur Herstellung für Ersatzteile für Land- und Erntemaschinen. 1999 meldete die Firma Insolvenz an und steht seitdem leer. 2016 wurde das Hauptgebäude durch Brandstiftung stark beschädigt. 

Pepsi Fabrik

Leider ist die ganze Fabrik schon sehr herunter gekommen und es wurde sehr viel zerstört. Die Fabrik steht seit 2013 leer, damals war die Firma pleite.

Die Eisengießerei

Im Mai 1925 hatte dort alles angefangen. 2016 musste das Unternehmen schließen da die Konkurrenz zu groß und die Auftragslage zu schlecht war.

Metallwerke Bender

Das 1931 gegründete Traditionsunternehmen ist ein Hütten- und Schmelzwerk für Leicht- und Buntmetalle. So werden vornehmlich Aluminium- und Kupferschrotte aufbereitet und als hochwertige Rohstoffe dem Wirtschaftskreislauf wieder zugeführt. arüber hinaus verbirgt sich in der Historie der Metallwerke Bender eine aktenkundige Geschichte von Geheimdiensten, Morden, Geldwäsche, Untersuchungshaft und angeblichem Suizid. Das einstige Krefelder Vorzeigeunternehmen geriet 2003 erstmals in die Insolvenz. Auf fast 17 Millionen Euro blieben die Gläubiger zunächst sitzen. 

Die Getreidefabrik

 U-förmige Anlage von Bauten, bestehend aus dem ehemaligen Mühlengebäude der Roggen- und Gerstenmühle Reinhold Becker(1907), einem daran in die Tiefe des Grundstücks rechtwinklig sich anschließenden Gebäudeflügel(um 1911-16), dem turmartigen Speichergebäude von 1916 mit einem an der südwestlichen Traufseite vorgelagerten Mehlsilo(Silo 2 von 1970/71) und Sozialgebäude (Baujahr etwa 1970). Dir Firma hat ihren Sitz in eine andere Stadt verlegt.

Die Armaturenfabrik

Die Rhein- und Emscher-Armaturenfabrik nahm im Jahr 1913 ihren Betrieb auf. Von bis zu 30 Arbeitern wurden hier, vor und nach den beiden Weltkriegen, Spezialarmaturen für die Schwerindustrie, Kupfer- und Kühlelemente oder Blasformen für Hochöfen gefertigt. Während des Krieges stellte der Betrieb allerdings auch Metallhülsen für Granaten her. Ende der 1980er Jahre musste die Armaturenfabrik Insolvenz anmelden. Es folgten Zwangsversteigerungen.

Didier Werke

Hier  wurden Feuerfest-Produkte für die Industrie hergestellt. Im Mai 2013 wurde der Betrieb eingestellt.

Die Maschinenfabrik

Gegründet wurde die Maschinenfabrik 1972. Im Jahr 2011 verlegte die Firma ihren Sitz in eine andere Stadt. 2012 wurde durch Brandstiftung viel zerstört.

Die LKW Werkstatt

Bis die Firma im Jahr 2013 ihren Sitz in die Nachbarstadt verlegte, wurden hier LKW repariert.

Der Schlachthof

2012 wurden erhebliche Mängel  der Hygiene- und Brandschutzstandards in den Gebäuden festgestellt, die Kosten wären enorm hoch gewesen. Also entschied man das Gelände zu verlassen. Seit das Gelände leersteht gab es dort vermehrt Brände.

Zeche Polsum

 Die Teufe begann 1943 am Schacht 1. 1947 wurde die Zeche übernommen.
 Immer wieder wechselte die Zugehörigkeit zu anderen Zechen. Bis im Jahre 2008 war die Zeche in Betrieb. Rund 1 Jahr später wird der Schacht verfüllt und die letzten Arbeiten eingestellt. Seither liegt das Gelände brach.

Bradbury Barracks

Das ehemalige britische Kasernengelände Bradbury Barracks in Krefeld, benannt nach Captain Edward Kinder Bradbury VC (16. August 1881 – 1. September 1914), der für Tapferkeit beim Rückzug von Mons in Belgien am 1. September 1914 während des Ersten Weltkrieges das Victoria Cross erhalten hatte..

Im jahre 1936 bis 1938 wurde die Kaserne für die Deutsche Wehrmacht erbaut und hieß vorher „Adolf-von-Nassau-Kaserne“. Nachdem die Bauarbeiten fertig waren, zog das 6. Panzeraufklärungsreigment mit 800 Mann in die Kaserne.

Nach dem 2. Weltkrieg nisteten sich die Briten ein. 1946 zunächst die „Coldstream Guards“, im Anschluss, 1955, die „Royal Artillery“, zuletzt die „Royal Signal“ (1965).

Fort VII

 erbaut März 1874–1877:  

Fliegerhorst Venlo - Herongen


Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ein flacher Teil  östlich von Venlo  als Schieß- und Übungsgelände angelegt. Venlo war am 21. Juni 1911 eine Etappe des Europäischen Rundfluges. 1913 wurde dort ein Hilfslandeplatz für die in Entstehung befindlichen niederländische Luftwaffe angelegt. Die militärische Bedeutung dieses Hilfslandeplatzes war wegen der nahen Grenze zu Deutschland gering. Besser bekannt wurde der Platz bei der Bevölkerung durch öffentliche Flugvorführungen. 

Erst als im Herbst 1940 eine deutsche Luftverteidigung in den Niederlanden organisiert wurde, wurden auch Einsatzhäfen für die im Aufbau befindlichen Nachtjagdverbände benötigt. Ab Oktober 1940 ließ die zuständige Bauleitung der Luftwaffe den Venloer Hilfslandeplatz zu einem Fliegerhorst erweitern. Der fast 1800 Hektar große Fliegerhorst wurde noch vor der Fertigstellung im März 1941 mit schwarz getarnten Nachtjägern  belegt.
Am 5. März 1943 starteten britische Luftangriffe auf das Ruhrgebiet

In diesen Monaten hatten die Venloer Nachtjäger ihre größten Erfolge.

Ab Juli 1943 blieben Erfolge aus. Im August 1943 fiel die Entscheidung, sämtliche luftgefährdete Flugplätze in den Niederlanden zu erweitern. In Venlo wurden dazu einige hunderte KZ-Häftlinge aus dem holländischen Konzentrationslager „Camp Vught“ eingesetzt.  Am 25. Februar flogen Marauder Bomber der 9th USAAF den ersten Großangriff gegen den Flugplatz Venlo. Am 15. August und 3. September 1944 wurde der Flugplatz bombardiert und schwer beschädigt. Die alliierten Luftlandungen (Operation Market Garden) bei Eindhoven, Nimwegen und Arnheim bedeuteten das Ende des Flugplatzes Venlo. Der größte Teil der Anlagen wurde von der Wehrmacht gesprengt. Das KZ-Außenlager wurde aufgelöst.
Ab Ende April warteten zwei Bombergruppen auf ihre Demobilisierung. Als der Flugplatz im September 1945 verlassen wurde, sind Millionen von Backsteinen aus den Start- und Landebahnen wiederverwendet worden, um Kriegsschäden zu beheben. Seit 1946 benutzt der Venloer Segelflugverein einen Teil des früheren Rollfeldes als Segelfluggelände. Der alte Flugleitungsturm wurde im Jahr 2005 offiziell zum Denkmal erklärt. 

Nato Gelände

Noch stehen auf dem Gelände etwa 15 Gebäude in erkennbar schlechtem Zustand. Der belgische Nato-Standort war in den 1960er Jahren errichtet und 1969 in Betrieb genommen worden. 800 Soldaten waren dort stationiert. Die Belgier rückten 1992 ab, die „Nachmieter“ aus den USA drei Jahre später. 

Royal Air Force Hospital

Eröffnung 1953.  Getrennt vom Hauptgebäude befinden sich auf dem Gelände unter anderem Leichenhalle, Kesselhaus, Unterkünfte, Geschäfte usw.
Im Juni 1980 zerstörte eine Explosion die Einrichtung im Dentallabor. Im Januar 1987 musste das Krankenhaus, bis auf die Notaufnahme schließen. Die Wintertemperaturen führten zu geplatzten Wasserleitungen.  1984 wurde die Kinderpflegeschule geschlossen. 1992 wurden die Betten von 171 auf 90 reduziert und die Abteilung für Kinder und Spezialpflege wurde geschlossen. Am 01.04.1996 folgt die offizielle Schließung nach 43 Jahren. Im April 2017 entstehen schwere Schäden am Gebäude nach einem Großbrandt. 

Panzerfriedhof

 Der Panzer soll als Beschussziel zur Übung auf dem Truppenübungsplatz in Stolberg  verwendet worden sein.

Belgien:
Zeche Hasard

 Der erste Schacht zur Gewinnung von Steinkohle wurde im Jahre 1850 gelegt, aber nach einem Unfall im Jahre 1877 wieder geschlossen. Die Wiedereröffnung erfolgte dreißig Jahre später, im Jahr 1907, und bis 1977 wurde dort Kohle gefördert; die Zeche war mit vier Schächten das wichtigste Unternehmen der Société anonyme des Charbonnages du Hasard. Durch Urban Exploration (private Stadterforschung) ist die Zeche auch im frühen einundzwanzigsten Jahrhundert noch bekannt. Im Jahr 2017 wurden alle Zechenteile, die nicht unter Denkmalschutz stehen, abgerissen. Die Backsteingebäude mit dem Malakow-Turm (Turm Nr. 1) sollen zu einem Businesskomplex umgebaut werden.