WasserWelten / Hallenfreibad
Dieses schöne Hallenfreibad soll circa seit April 2016 geschlossen sein. Drinnen gibt es ein großes und ein kleines Becken und eine Sauna. Draußen gibt es eine riesige Grünfläche und ein großes Freibecken. Ein Hingucker ist auf jeden Fall der schicke Sprungturm mit vier verschiedenen Sprunghöhen.
Freizeitbad 'Bergische Sonne'
Das 1992 eröffnete Freizeitbad verfügte noch über zwei weitere Bereiche: Die Saunaland und ein Fitnessstuio. Am 23. Januar 2012 wurde der Badbetrieb eingestellt, um laut Plänen den Saunabereich und den Fitnessbereich zu erweitern. Am 4. Juli 2012 wurde die gesamte Anlage geschlossen, mehrere mögliche Nachnutzungen – unter anderem als Wellness-Hotel – wurden von den Eigentümern geplant, eine Realisierung erfolgte jedoch für keines der angekündigten Konzepte.
Seit Anfang Juni 2016 stand das Areal erneut zum Verkauf.
Der Kundenparkplatz und damit die Hälfte der rund 40.000 m² umfassenden Fläche des ehemaligen Freizeitbads wurde 2017 von der Barmer erworben und wird seitdem als Mitarbeiterparkplatz der nahen Hauptverwaltung genutzt.
Im Mai 2018 gab die Stadt bekannt, alle Gebäude auf dem Gelände abreißen zu wollen.
Im April 2019 hatte ein Großbrand nochmal großen Schaden in dem Gebäude.
Das Stadtbad
Bereits 1913 wurde das Bad geplant, eröffnet wurde das Duisburger Stadtbad jedoch erst im Jahr 1938. Den Plänen nach sollten Damen und Herren getrennt schwimmen – doch dazu kam es nicht. 1945 folgte der Beschluss, das zweite, nie in Betrieb genommene Becken mit einer Holzkonstruktion zu überdecken und den Raum als Turnhalle zu nutzen – mit Zuschauerempore. Im Jahr 1998 wurde es geschlossen, weil die Decke durchs Chlor stark geschädigt ist und teilweise herabzustürzen drohte, seitdem steht es leer und verfällt zunehmend. Zwischenzeitlich gab es oft Neuigkeiten über die Zukunft des Stadtbades, die sich immer wieder in Luft auflösten.
Mittlerweile sind die Bagger auf dem Gelände angekommen und haben bereits einen Teil abgerissen.
Hallenbad Beeck
Das alte Hallenbad in Duisburg Beeck steht seit 2005 leer und verfällt seitdem zunehmend. Immer wieder war im Gespräch es wäre verkauft worden und es sollte für neuen Wohnraum weichen. Bisher hat sich jedoch nichts verändert.
Die Graffiti Schule
Im Schuljahr 2012/2013 wurden dort bereits keine Schüler mehr unterrichtet. 2013 gab es in der alten Hauptschule einen Graffiti Workshop mit über 50 Künstlern. Dafür öffnete das Gebäude am 26 / 27.10.2013 noch einmal seine Türen.
Städtische Gemeinschaftshauptschule
Die städtische Gemeinschaftshauptschule Eicken in Mönchengladbach wurde 2010 geschlossen. Neben dieser Hauptschule mussten noch zwei weitere Hauptschulen in Mönchengladbach schließen. Die Schule ist weitgehend leer geräumt.
Alte Waldschule
Die Waldschule wurde 1908 erbaut und bis zu ihrer Schließung im Jahr 2010 als Realschule genutzt.
Heil- und Pflegeanstalt Süchteln-Johannistal
Die meisten werden diesen Ort unter einen anderen (bekannteren) Namen kennen, diese Fotos und Eindrücke konnte ich im Rahmen einer kostenpflichchtigen Fototour durch den Besitzer einfangen. Zur Geschichte dieses Ortes:
Ab ca. 1913 wurde die Anlage von Franziskanerbrüdern zur Pflege von männlichen Hilfsbedürftigen genutzt. Um die 600 Behinderte wohnten und arbeiteten dort auf dem angrenzenden Bauernhof und in Werkstätten. Die Einrichtung genoss hohes Ansehen, bis die Franziskaner den Betrieb aufgeben mussten. In den Kriegsjahren wurde auf Erlass Hitlers geistig behinderten Kindern das Schlafmittel Luminal verabreicht. In den Todesbescheinigungen wurde Auszehrung, Lungenentzündung oder Herz-Kreislaufschwäche attestiert. Nach dem Krieg waren zunächst verschiedene Schul- bzw Heimeinrichtungen dort untergebracht. 1951 übernahmen die Briten das Gelände und richteten ein Lazarett ein. 1963 wurde es wieder als Schule genutzt, aber das Lazarett blieb eingerichtet. Dort wurden bis 1991 rund 1400 Jugendliche unterrichtet. Seit 1992 steht das Objekt leer.
Anne Frank Hauptschule
Die Anne Frank Hauptschule in Duisburg wurde 2013 geschlossen. Danach diente sie als Flüchtlingsunterkunft. Seit 2017 steht sie leer und wurde beinahe dauerhaft Treffpunkt sämtlicher Randalierer. 2019 gab die Stadt bekannt die Schule in Zukunft wieder öffnen zu wollen und dort wieder zu unterrichten.
Anne Frank Gesamtschule
Das Gebäude wurde 1905 als "Brüder-Krankenhaus" eröffnet. Zur Zeit des Ersten Weltkriegs verfügte das Haus über 850 Krankenbetten. Mehr als 81.000 Militärangehörige wurden in den Kriegsjahren dort behandelt. Im September 1941 musste der Südflügel wegen Einsturzgefahr aufgrund von Bergschäden geräumt werden. Wenn sich das Gebäude gesetzt haben würde, sollte mit den Reparaturen begonnen werden. Doch die Bomben waren schneller. Das Krankenhaus wurde schwer, wenn auch nicht total zerstört. Der genaue Umfang der Kriegsschäden ist ebenso unklar wie der Zeitpunkt der Einstellung des Krankenhausbetriebs. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der zerstörte Komplex für einen Wiederaufbau als Krankenhaus vermutlich gar nicht mehr in Betracht gezogen. Stattdessen wurde er notdürftig zur Schule umfunktioniert.
Bereits 1946 war hier das Stadtgymnasium eingezogen. 1959 bezog das Helene-Lange-Gymnasium das ehemalige Krankenhaus, in dem sich bis in die frühen 1960er Jahre auch noch Notwohnungen für Ausgebombte und Flüchtlinge befanden. Anschließend wurde es zur Anne-Frank Gesamtschule, welche im Jahr 2017 nur wenige Meter nach Süden umzog und das Gebäude verlies. Das Gebäude soll abgerissen werden und dort soll eine neue Grundschule entstehen.
Hotel "zur Waldburg"
Die Entstehung der „Waldburg“ geht bis in das Jahr 1898 zurück, als der 1867 gegründete „Localverschönerungsverein“ die Immobilie bauen lies. Entstanden war ein großzügiges Ensemble mit Tennishalle und einem Plateau, von dem man einen großartigen Blick ins Rheintal genießen konnte. Auch vom früheren Saal und der Terrasse bot sich eine nicht weniger schlechtere Aussicht. 1937 errichteten Anne und Wilhelm Pilger hier ihr Hotel mit einem Kontingent von 17 Betten. Nach dem Zweiten Weltkrieg erweiterten sie das Hotel. Das ehemalige Hotel „Zur Waldburg“ auf dem Remagener Victoriaberg wurde 1970 geschlossen und ist seitdem eine Ruine.
Hotel Grunewald
1901 erbaut als Zuhause für den damaligen Duisburger Philharmoniedirektor, bis auf den Hotelbetrieb ist kaum etwas bekannt. 1920 gab es einen Umbau, erst seitdem war es als Hotel Grunewald ein beliebtes Ausflugsziel. Das Hotel soll von einem Ehepaar geleitet worden sein, der Mann nahm sich in den 1970er Jahren das Leben. Ab da setzte sie den Betrieb alleine fort, denn das Paar hatte keine Kinder. Bis 1998 empfing sie noch Gäste, ab dann kam keiner mehr in das Gebäude. Sie soll sehr misstrauisch gewesen sein. Bis zu ihrem Tod 2015 lebte sie alleine und zurückgezogen auf dem 1000qm großen Gelände. Sie reagierte weder auf Besucher, noch Anrufe. Mittlerweile soll das Hotel verkauft worden sein.
Hotel California
Leider sind uns kaum Infos über das sogenannte "Hotel California" bekannt. Allerdings ist auch nur noch eine Ruine vorhanden.
Hotel Seestern
Das Hotel, idyllisch an einem See gelegen, wurde 1958 erbaut. Wegen finanzieller Probleme geschlossen wurde es Ende der 90er Jahre geschlossen. Seitdem es leerstand hat es unzählige Male dort gebrannt. Mittlerweile wurdees abgerissen.
Beauty & Golf Hotel BelVital
+ Felderbach Klinik
Die Fachgebiete der Klinik waren Haartransplantationen, Mund und Kiefer- sowie plastische Chirurgie. Von 1984 bis 2002 wurde, von einem eigentlichen Zahnarzt , hier der größte Pfusch betrieben. Patienten die ins Koma fallen, entstellte Gesichter bzw. Kiefer, geplatzte Mägen, Embolien, Thrombosen, Blutvergiftungen und dann gab es nicht mal Gerätschaften um in Notfällen Wiederbeleben zu können. Zu der Klinik gehörte auch ein Hotel in dem die Patienten nächtigen konnten, allerdings ohne Konzession.
Nach den ganzen Skandalen praktizierte der Chefarzt dieser Klinik einfach in Belgien weiter, ohne deutsche Zulassung.Felderbach Klinik: (Dr. Frank-Peter Spahn, Kieferchirug). Im August 2000 wollte sich die SPD Bundestagsabgeordnete Marga Elser einen festsitzenden Zahnersatz implantieren lassen, während der OP erlitt sie einen lebensgefährlichen Herzinfarkt und Magenriss. Bedingt durch eine Narkosepanne: Der Beatmungsschlauch wurde in die Speiseröhre statt in die Lufröhre eingeführt. 1997 verstarb bei Dr. Spahn bereits ein Patient durch einen Narkoseschock. Seit 2002 gammelt das Gelände vor sich hin, im Gebäude wurde stark randaliert, es ist stark vom Schimmel befallen und absolut einsturzgefährdet, teilweise fehlt sogar bereits der Boden.
Das Kutscherhaus der Waldklinik
Ein Gebäude der städtischen Lungenheilanstalt im Hardter Wald, dies wurde 1903-1905 erbaut. Neben den anderen Gebäuden im Hardter Wald unter anderem: Heilstätte mit Verwaltungsgebäude, Wohlfahrtsstelle für Lungenkranke, Walderholungsstätte und Waldschule. Seit 1987 steht es unter Denkmalschutz.
St. Barbara Hospital
Am 01.04.1906 wurde das Krankenhaus eröffnet. 1999 wurde das Krankenhaus dem Zweckverband Katholisches Klinikum Duisburg angeschlossen. Im November 2011 übernahm der Helios-Konzern 51 Prozent der Anteile am KKD.
Im Zuge der wirtschaftlichen Sanierung des KKD wurde das St. Barbara-Hospital geschlossen und die zuletzt dort beheimateten Fachabteilungen zum 1. Juli 2013 an das St. Johannes Hospital abgegeben. 2014 - 2016 waren Flüchtlinge in dem ehemaligen Krankenhaus untergebracht. Die Medien teilten 2018 bereits mit das es abgerissen werden soll, damit Wohnraum geschaffen werden kann.
Pauschalclub "Girls4U"
Wie lange das Bordell in Wuppertal leer steht ist nicht bekannt, dort stieß man Unterwäsche der Damen die sich hier mal angeboten haben. Neben einigen Möbeln, findet man Preislisten und Bademäntel und Hausschuhe für die Gäste. Im März 2019 ist der Club niedergebrannt.
Bordell "Haus Manier"
Zuletzt hatte das Bordell es 2016 in die Nachrichten geschafft, der Betreiber war wegen Steuerhinterziehung und Sozialversicherungsbetrug angeklagt. Kurz darauf, kam der Betrieb zum Stillstand. Indem verlassenen Bordell war quasi alles zu finden von Unterwäsche der Damen, über private Post bis zu benutzten Kondomen. Auch dieses Bordell brannte ebenfalls im März 2019 komplett nieder.
Nachtclub "Gerderather Mühle"
Nachdem ein junger Mann 2010 den Nachtclub kaufte und dieser nicht die gewünschten Gewinne einbrachte, nutzte dieser das Gelände um dort Drogen anzubauen. Er entließ die dort arbeitetenden Damen und flog kurz darauf mit dem Drogenanbau auf.
2014 wurde das Gebäude doch einen Brand schwer beschädigt.
Katholische Kirche St. Antonius
Die Kirche wurde 1901-1902 erbaut. Die Kirche und das Gemeindezentrum St. Antonius wurden zum Ende des Kirchenjahres im November 2008 geschlossen. Mittlerweile wurde in der Kirche ziemlich randaliert und sie wurde im Inneren weitesgehend mit Graffitis beschmiert. In Zukunft soll sie abgerissen werden.
Katholisches Edith-Stein-Haus
Das Haus wurde 1902 erbaut und zuletzt vom Orden der beschuhten Karmeliter als Erwachsenenbildungsstätte genutzt. Arzt Dr. Karl Mathias Quos war erster Eigentümer des Gebäudes. Er erbaute das Gebäude und nutzte es als Wohnhaus und Arztpraxis. Fünf Jahre nach dem Tod des Königlichen Sanitätsrats Quos erwarb der am Ort tätige Kriminalassistent Josef Fliege 1919 das Haus. Auch er nutzte das Gebäude zunächst als Wohnhaus, später auch für diverse gewerbliche Zwecke. "Unter anderem für den Omnibus-Betrieb seines Sohnes Hans Fliege". 1953 wurde die Stadt Kamp-Lintfort erstmals Eigentümerin. Nach Umbaumaßnahmen wurde ein Altenheim eröffnet. 1971 wurde das Seniorenheim geschlossen, und das Gebäude zwischen 1972 und 1975 als städtisches Übergangsheim für Aussiedler genutzt. Im Jahr 1977 erwarb der Karmeliter-Orden das Haus und eröffnete 1978 darin das Edith-Stein-Haus als Bildungsstätte für Jugendliche. 2004 wurde auch das Edith-Stein-Haus geschlossen. Da es in dem Gebäude schon gebrannt hat, das Dach undicht ist und Schimmel in den Wänden steckt, muss es jedoch in Zukunft abgerissen werden.
Das Siemens-Nixdorf Bürogebäude
In den 80er Jahren war es einst Sitz der Dortmunder Niederlassung der Siemens Nixdorf Informationssysteme AG. Anfang 2008 richtete ein Finanzdienstleister dort seine Vertriebszentrale mit ca 20 Mitarbeitern ein. Die Firma konnte sich jedoch nicht halten.
Seit ca 2011 steht das Bürogebäude leer und verfällt. Mehrfach hatte es dort schon gebrannt und das Bürogebäude ist als Schandfleck in der Stadt bekannt, mehrmals kam bereits die Nachricht das es abgerissen werden sollte.
Cafe Hirsch
Früher war dieses Cafe eine beliebte Anlaufstelle für Cafe und Kuchen. 1992 brannte das Cafe in einer Nachts nieder. Seitdem ist nur eine Ruine geblieben, die an die Brandnacht erinnert. Eine neue Nutzung des Geländes ist schwierig, da wegen fehlender Bebauungspläne im Außenbereich dort nicht neu gebaut werden darf.
Casino Rheydt "Am Kabelwerk"
An dieser Andresse findet man unter dem Namen des Casinos verschiedene Firmen und Verwendungen z.b. ehemals Grundbesitz & Verwaltungsgesellschaftsitz, Autowerkstätten, Gaststätten und auch Event Locations, die unter anderem bereits für Partys der Hells Angels geutzt wurden.
Discothek "GigaParc"
Der "GigaParc" wurde 2003 in Dülmen eröffnet. 2014 schloss der GigaParc seine Tore und ein neuer Besitzer eröffnete kurz darauf unter neuem Namen. Dieses Konzept war ebenfalls nicht erfolgreich und so hielt sich die Disco unter dem neuen Namen ebenfalls nicht lange.
Die Rhein-Ruhr-Halle
Die Halle wurde am 31. Oktober 1975 eröffnet. Die Halle wurde für Fernsehshows, Konzerte, Sportveranstaltungen sowie Messen und Ausstellungen genutzt. Die Sendung Wetten, dass..? wurde mehrmals aus der Rhein-Ruhr-Halle gesendet, im Gedächtnis geblieben ist insbesondere die Ausgabe vom November 1995 mit der Weltpremiere des Earth Song von Michael Jackson. In den 1980er und 1990er Jahren fanden auch viele Konzerte von Udo Jürgens, James Last und anderen Künstlern in Hamborn statt. Die World Games 2005 wurden teilweise in der Halle ausgetragen.
Im September 2009 verunglückte ein Bühnenarbeiter bei Aufbauarbeiten für eine Ausgabe von "Willkommen bei Carmen Nebel" tödlich. Im März 2011 wurde die Halle geschlossen. Die letzte öffentliche Veranstaltung war ein Auftritt von Atze Schröder am 17. März. Mittlerweile ist die Halle sehr heruntergekommen und Obdachlose haben sich dort eingenistet. Seit Jahren ist geplant die Halle abzureißen.
Sea Life Abenteuer Park
Der Park wurde 1996 als CentrO.Park eröffnet, musste 2011 schließen.
2013 wurde der Park als Sea Life Abenteuer Park wiedereröffnet. 2015 wurde er bereits geschlossen.
Ehemalige Trabrennbahn
Die Trabrennbahn Recklinghausen besaß eine 1200 Meter lange Rennbahn und eine 3200 Meter lange Trainingsbahn. Sie wurde 2006 wegen der Insolvenz des Betreibers geschlossen. Danach fanden noch zwei Eventveranstaltungen statt, die letzte war 2010. Aktuell werden die Gebäude abgerissen.
Das Jahnstadion
Eröffnet wurde das Stadion im Jahr 1927. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde es für die Bevölkerung im Jahr 1945 dann ein wichtiger Punkt im täglichen Leben, da im hiesigen Vereinsheim die Lebensmittelmarken ausgegeben wurden. Nach einer Stadionerweiterung wurde das Jahnstadion Marl im Jahr 1949 dann wiedereröffnet. Der Zuschauerrekord kann sich sehen lassen: 1960 besuchten 18.000 Menschen die Spiele. Die „Slydogs Marl“ nutzen das Stadion seit 2008 als Heimspielstätte für ihre Baseball-Spiele. Zum 31. Juli 2017 wurde seitens der Stadt Marl den Marl Sly Dogs Pro forma gekündigt. Das Jahnstadion soll abgerissen werden.
Stadion Mathias Stinnes
Es wurde 1925 erbaut. 1950 wurde es von der Zeche Mathias Stinnes gekauft und zu einem der modernsten Stadien im Ruhrgebiet ausgebaut. Auf dem Gelände wurde ein Sportheim errichte, dies fasste eine Doppelkegelbahn die 1954 für sportliche Wettkämpfe feierlich eröffnet wurde. Am 23. September 1956 wurde das erste (inoffizielle) Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft der Frauen gegen die Niederlande vor 17.000 Zuschauern ausgetragen. Nachdem 1995 die TSG Karnap 07 und der zweite Karnaper Verein, die SG Karnap 27, zum FC Karnap 07/27 fusionierten, zog der Verein 1974 an die Bezirkssportanlage Lohwiese um. Im November 2009 wurde das leerstehende Sportheim abgerissen. Ab dem 11. September 2015 wurde das Gelände zu einem Zeltdorf für Flüchtlinge aufbereitet. Die für den Fußballsport geeigneten Rasen- und Aschenplätze wurden asphaltiert und somit unbrauchbar gemacht. Ein Teil der Tribüne sowie Bäume wurden für den Bau eines Fluchtweges zerstört. Im November 2016 verließen die letzten Flüchtlinge das Zeltdorf. Nach Aufgabe des Zeltdorfes wurde die Haupttribüne abgerissen. Nur das Haupttor sowie Reste der Tribüne sind noch erhalten. Mittlerweile verfällt und überwuchert die alte Sportstätte, die früher einmal 30.000 Plätze bot.
Belgien:
Kloster "Agnus Dei"
Die Kapelle “Agnus Dei” wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts von Franziskanerinnen gegründet die aufgrund des Preußischen Kulturkampfes flüchten mussten. Durch einen gutmütigen Grafen bekamen sie ein kleines Stück Land zugewiesen auf dem ihr neues Zuhause gegründet wurde. Man erbaute eine kleine Kapelle die dem Heiligen Antonius gewidmet wurde und eröffnete einen kleinen Schlafsaal für ältere pflegebedürftige Menschen, der das wirtschaftliche überleben sichern sollte. Aus dem Schlafsaal wurde im laufe der Zeit ein Altenwohnheim mit komfortablen Zimmern für bis zu 40 Personen.
Die Abgelegenheit des Ortes, die gewünschte Isolation sowie die steigenden Vorschriften für pflegende Einrichtungen trugen jedoch dazu bei, dass die Einrichtung nach fast 100 Jahren schließen musste. Bereits kurze Zeit nach der Schließung kam es zu einem Feuer im Wohnheim, was Jahrelange Streitigkeiten mit der Versicherung nach sich zog. Die Kapelle blieb allerdings noch lange Zeit unbeschadet. Und doch kam der Tag, an welchem auch die Sitzbänke aus der Kapelle verschwanden und sich jemand mit Kinder-Graffitis in der Kapelle verewigen musste, was wohl aus fotografischer Sicht nun das Ende für die Kapelle bedeutete.
Belgien:
Psychatrie "Shutter Island"
Shutter Island, auch als Lost Asylum bekannt ist eine verlassene Kinder-Psychiatrie in Belgien. Die Klinik umfasst ein größeres Gelände mit einigen sehr schönen Gebäuden, ein Teil wird sogar noch aktiv benutzt. Die Geschichte beginnt mit dem Bau im Jahre 1928, damals wurden sämtliche Bauernhöfe in dieser Region gekauft um Land zu schaffen für den Klinik-Komplex, kurz darauf begannen die Bauarbeiten. Die insgesamt 800 Patienten fassende Psychiatrie wurde 1932 eröffnet. Das Gesamte Areal dieses Komplexes fast heutzutage 64 Hektar.
Belgien:
Dolhain Préventorium
Eröffnet wurde das ehemalige TBC-Preventorium 1955 in einem Tal, umgeben von waldreichen grünen Hügeln, etwas entfernt von der nächsten Ortschaft. Preventorien sind eher eine Sonderform der Sanatorien, behandelt wurden hier vor allem Kinder aus Familien in denen es TBC-Fälle gab bzw. wo der Verdacht bestand sie könnten selbst erkranken. Da in den 50er Jahren Tuberkulose bereits gut mit Antibiotika behandelt werden konnte, musste das mit 150 Betten ausgestattete Preventorium bereits nach nicht mal 30 Jahren wegen Unrentabilität geschlossen werden. Seit 1985 steht das Gebäude leer.
Belgien:
Psychatrische Klinik für Frauen "Salve Mater"
Im Juni 1927 wurden die ersten beiden Gebäude des Komplexes, das Verwaltungsgebäude und das Sancta Maria eröffnet. Professor D’Hollander, Chefarzt, hielt eine Rede über die neuen Formen der „Pflege und Heilung von Geisteskranken“ in Salve Mater. Die grosszügige Anlage war bis 1997 in Betrieb.
Belgien:
Sanatorium du Basil
Der Grundstein für das Anwesen wurde 1903 gelegt. Aufgrund der exponierten Lage diente es vor allem Lungenkrankheiten, wie die damals recht verbreitete Tuberkulose. Bis 2010 war die Klinik als Reha-Zentrum aktiv, dann wurden hier die Türen verschlossen.
Belgien:
Friedhof der Irren
Zwischen 1921 und 1981 finden 1.750 Patienten ihre letzte Ruhestätte auf dem Friedhof der psychiatrischen Klinik. Die 1921 eröffnete psychiatrische Klinik kümmerte sich nach Angaben der Nature & Forest Agency um die Bestattungen der - ausschließlich männlichen - Patienten. Die Verbindungen zwischen Patienten und Familie werden oft vollständig unterbrochen
Seit 1981 begräbt das Krankenhaus Patienten auf dem städtischen Friedhof. Das Natur- und Forstamt ist für die Verwaltung des alten Friedhofs verantwortlich. Es lässt bewusst der Natur ihren Lauf.
Niederlande:
Frauen Kloster St. Anna
Zusätzlich gehörte zu dem Kloster eine Einrichtung für Mädchen mit geistiger oder körperlicher Behinderung und eine große alte Kirche.